FriedensKulturHof Freiburg

 

FriedensKulturHof Freiburg

~ Gelebte Inklusion und Gast-Freundschaft ~

Eine erste Konzept-Skizze in Stichworten

Stand: 11.02.2016

Verfasser: Dipl.-Ing. (FH) Ronny Müller

Kontakt: wir [at] friedenskulturhof [dot] de

 

Was?

  • Eine Hof-Gemeinschaft in der Stadt Freiburg mit Wohn- & Sinn-Raum für Flüchtlinge, pflegebedürftige Menschen, Team-Mitglieder mit deren Familien und Gäste
  • Gemeinsame Produktion, Verarbeitung und Verteilung von Bio-Lebensmitteln, auch in Kooperation mit umliegenden Betrieben/Initiativen
  • Bildung für Nachhaltige Entwicklung, auch in Kooperation mit anderen Bildungsträgern
  • Gäste-Beherbergung und Partizipation von Interessierten an der Gemeinschaft
  • Austausch und Begegnung mit der breiten Öffentlichkeit
  • Raum für Initiativen, die im Bereich „Große Transformation“ aktiv sind oder werden wollen, sowie Treffpunkt für Netzwerk-Initiativen in diesem Bereich
  • Zentrum für Entwicklung und Erprobung von „Zukunftsfähigkeiten“, auch in Kooperation mit externen „Pionier_innen des Wandels“
  • Zum Themenspektrum passende therapeutische Angebote und entsprechende Räumlichkeiten

 

Werte

Wir möchten ein ökologisch orientiertes, partizipatives und friedfertiges Zusammenleben verschiedener Generationen in gegenseitiger Fürsorge und Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung durch Beiträge zum Gemeinwohl und zum Schutz der Erde pflegen. Dabei soll auch die kreative, spirituelle und persönliche Entfaltung der Einzelnen angemessen Raum bekommen. Wichtig sind uns in den Begegnungen tolerante und wertschätzende Umgangsweisen und interkultureller Austausch auf Augenhöhe.

 

Welche Größenordnung?

a) Wohnraum (Betten) für:

  • 20 – 30 Flüchtlinge
  • 10 – 15 Pflegebedürftige Personen
  • 20 – 30 Teamer_innen und deren Familien, inkl. Kinder
  • 20 – 30 Gäste

b) Gewünschte Flächen:

  • Hofstelle mit produktivem Garten-Park direkt in der Stadt: Fläche ca. 1 ha
  • Mitbewirtschaftung von land-/forst-wirtschaftlichen Flächen außerhalb der Stadt (Fläche abhängig von den entsprechenden Kooperationspartner_innen und den jeweiligen Kulturen)

 

Wie?

  • Kooperation mit vielen der bereits in der Region Freiburg existierenden Organisationen und Initiativen in den genannten Themenbereichen
  • Ermöglichung und Teil-Finanzierung durch die Stadt Freiburg, insbesondere durch Zurverfügungstellung des Grundstücks und Finanzierung der Flüchtlingsunterkünfte
  • Kein Privat-Eigentum der Immobilien, also Land und Gebäuden des Hofes, sondern kollektive Verwaltung (geeignete Rechtsformen könnten eine gemeinnützige Genossenschaft in Kombination mit Träger-Vereinen darstellen)
  • Partizipative Gestaltung mit Anwendung von Permakultur-Prinzipien
  • Balance aus ehrenamtlichen und angemessen entlohnten Tätigkeiten
  • Einbeziehung von Flüchtlingen, Pflegebedürftigen Personen und Gästen in die gartenbauliche/landwirtschaftliche Produktion und die gegenseitige Fürsorge auf freiwilliger Basis
  • Generell öffentliche Zugänglichkeit mit Einbettung von Privat-Zonen

 

Wo?

In der Stadt Freiburg, auf einer der kommunalen oder auch kirchlichen Flächen, auf denen in nächster Zukunft bauliche Neuordnungen erfolgen bzw. möglich sind, bei Bedarf unter Nutzung des städtischen Vorkaufsrechts.

 

Wann?

  • Eruieren der politischen und bürgerschaftlichen Unterstützung sowie konkret verfügbarer Grundstücke im Winter/Frühling 2016
  • Team-Bildung im Winter/Frühling 2016
  • Detaillierte Konzeptionierung in Partizipativen Prozessen im Zusammenwirken mit der Stadt Freiburg, inkl. Festlegung des Grundstückes, im Frühling/Sommer 2016
  • Zusammenstellung der Basis-Finanzierung im Sommer/Herbst 2016
  • Start erforderlicher Baumaßnahmen im Frühling 2017
  • Bezug des Hofes durch erste Pionier_innen-Wohn-Gruppe im Herbst 2017, je nach Baufortschritt möglicherweise noch in mobilen Unterkünften

 

Los geht’s ~ Mit-Macher_innen sind hochwillkommen!

Bei Interesse bitte Mail an →  wir [at] friedenskulturhof [dot] de

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 Spenden für dieses Projekt willkommen: